Handeltreiben mit BtM

Handeltreiben mit BtM

Handeltreiben nach § 29 BtMG

Der § 29 BtMG definiert das Handeltreiben mit BtM als einen Straftatbestand. Das Handeltreiben steht dort gleichberechtigt neben Straftatbeständen wie Erwerb von BtM. Die Erfahrung von Rechtsanwalt Marc Wederhake aus München zeigt aber, dass Staatsanwaltschaften beim Handeltreiben besonders hohe Strafen fordern. Viele Gerichte folgen diesen Forderungen. Deswegen sollten Betroffene bei diesem Tatvorwurf dringend einen auf das Betäubungsmittelgesetz spezialisierten Rechtsanwalt kontaktieren.

Handeltreiben als Unternehmensdelikt im Drogenstrafrecht

Im Betäubungsmittelgesetz findet sich keine genaue Beschreibung des Handeltreibens. Konkrete Kriterien haben erst die Gerichte für diesen Aspekt im Drogenstrafrecht entwickelt. Dabei haben Richter eine enorm weite Auslegung dieses Straftatbestands im BtMG festgelegt. So handelt es sich um ein Unternehmensdelikt, nicht um ein Erfolgsdelikt. Beschuldigte müssen nicht tatsächlich mit BtM gehandelt und Gewinn erzielt haben, es reicht der Versuch. Eine Anklage im Drogenstrafrecht droht auch bei Handlungen jenseits des klassischen Dealens. Behörden werten unter anderem auch die bloße Suche nach einem Lieferanten, das Weitervermitteln von BtM an einen Bekannten und unterstützende Tätigkeiten wie die Übergabe von Geld als Delikte nach dem BtMG.

Ansatzpunkte für Rechtsanwalt Marc Wederhake aus München

Es steht zwar nicht ausdrücklich im Betäubungsmittelgesetz, hat sich aber in der Rechtssprechung etabliert: Handeltreiben setzt Eigennützigkeit, also Gewinnerzielungsabsicht, voraus. Viele Gerichte übersehen das. Vielfach erweist sich dieser Punkt in der Verteidigungsstrategie von Rechtsanwalt Marc Wederhake in München als wichtig. Verschafft ein Beschuldigter zum Beispiel einem Freund Drogen zum Einkaufspreis, erfüllt dies nicht den Straftatbestand des Handeltreibens. Darüber hinaus kommt es in vielen Prozessen auf die Mengen und andere konkrete Tatumstände an. Mit einer kompetenten juristischen Vertretung lassen sich in vielen BtMG-Verfahren Strafen meiden oder zumindest niedrige Strafen erreichen.