Kronzeugenregelung § 31 BtMG

Kronzeugenregelung § 31 BtMG
Kronzeuge

Im Betäubungsmittelgesetz findet sich eine Kronzeugenregelung, deren Nutzung große Vorteile bringen kann. Mandanten von Rechtsanwalt Marc Wederhake aus München können auf eine mildere Strafe oder Straffreiheit hoffen, wenn sie durch freiwilliges Offenbaren von Wissen Aufklärungshilfe leisten.

Voraussetzungen für die Kronzeugenregelung

Im § 31 BtMG stehen die genauen Kriterien der Kronzeugenregelung. Erstens müssen Beschuldigte Wissen freiwillig offenbaren, nicht zum Beispiel aus Versehen in einem Verhör. Zweitens muss die Aufklärungshilfe wesentlich dazu beitragen, eine begangene Straftat aufzudecken oder eine künftige Straftat zu verhindern. Drittens muss die entsprechende BtM-Straftat im Zusammenhang mit dem BtM-Delikt des Beschuldigten stehen. Die Kronzeugenregelung zielt auf Strukturen, Hinterleute und Auftraggeber, entsprechend darf sich eine Aufklärungshilfe nicht auf ein beliebig anderes Delikt im Bereich Drogenstrafrecht beziehen. Das Betäubungsmittelgesetz sieht bei dieser Regelung dagegen nicht vor, dass Beschuldigte ein umfangreiches Geständnis ablegen. Es genügt im Drogenstrafrecht, andere zu belasten.

Wirkung einer Aussage

Erfüllt das Offenbaren von Wissen die Voraussetzungen des BtMG, kann das zu unterschiedlichen positiven Folgen führen. Rechtsanwalt Marc Wederhake aus München kann zum Beispiel auf einen minderschweren Fall plädieren, dafür gibt es bei den einzelnen BtM-Delikten deutlich niedrigere Strafen. Eventuell lässt sich eine Freiheitsstrafe auch auf Bewährung aussetzen. Bei Taten mit einer Freiheitsstrafe von höchstens 3 Jahren ist sogar ein Absehen von der Strafe möglich.

Aussage im Drogenstrafrecht: Umfassend beraten lassen

Die Kronzeugenregelung im Betäubungsmittelgesetz klingt durchgehend vorteilhaft, sie kann aber auch zu Nachteilen führen. So belasten sich manche Beschuldigte ungewollt selbst. Kluge Mandanten besprechen sich deshalb vor einer Aussage mit Rechtsanwalt Marc Wederhake aus München. Er kann einschätzen, ob diese Möglichkeit im BtMG jeweils Sinn macht. Im Aussagefall steht er zudem unterstützend zur Seite.