Maßregeln der Besserung und Sicherung

Maßregeln der Besserung und Sicherung
Haftstrafe

Bei den Maßregeln der Besserung und Sicherung handelt es sich um keine Bestimmungen im Betäubungsmittelgesetz, sondern um Möglichkeiten des allgemeinen Strafrechts. Sie umfassen die freiheitsentziehenden Maßnahmen Unterbringung in einer Entziehungsanstalt, in einer psychiatrischen Klinik und die Sicherungsverwahrung. Im Drogenstrafrecht muss sich Rechtsanwalt Marc Wederhake aus München öfters mit den ersten beiden Varianten auseinandersetzen. Neben diesen Maßregeln gibt es den Entzug der Fahrerlaubnis, das Berufsverbot und die Führungsaufsicht. Vor allem der Entzug der Fahrerlaubnis droht vielen Mandanten von Rechtsanwalt Marc Wederhake, der in München als Spezialist für das Betäubungsmittelgesetz arbeitet.

Was bezwecken die freiheitsentziehenden Maßregeln?

Es geht bei der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt oder in einer Psychiatrie darum, die Allgemeinheit vor weiteren Straftaten zu schützen. Zusätzlich sollen die Maßregeln der Therapie der Straftäter dienen. Beispiel: Ein BtM-Abhängiger verantwortet im Rauschzustand eine Straftat. Bei einer Wiederholungsgefahr bewahrt eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt die Bevölkerung vor erneuten Straftaten, zugleich können Täter ihre BtM-Sucht überwinden.

Voraussetzungen gelten für freiheitsentziehende Maßregeln

Erstens muss eine Straftat vorliegen, egal, ob ein Straftatbestand im Betäubungsmittelgesetz oder im Strafgesetzbuch. Speziell bei der Unterbringung in einer Entziehungsanstalt muss ein Angeklagter unter einem Hang zu einem übermäßigen Genuss von Alkohol oder BtM leiden und dieser Hang ursächlich für die Straftat sein. Drittens muss es eine begründete Wahrscheinlichkeit geben, dass Beschuldigte deswegen erneut Straftaten begehen. Viertens müssen für die Therapie ausreichende Erfolgsaussichten existieren.

Was bedeuten die freiheitsziehenden Maßregeln in BtMG-Verfahren?

Rechtsanwalt Marc Wederhake aus München versucht in der Regel, im Drogenstrafrecht eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt zu verhindern. Als günstiger erweist sich die Möglichkeit im BtMG, eine Therapie statt Strafe zu erwirken. Das erlaubt § 35 BtMG. Diese Maßnahme im Drogenstrafrecht garantiert Betroffenen Freiheit. Auch bei einer drohenden Zwangsunterbringung in der Psychiatrie engagiert sich Rechtsanwalt Marc Wederhake in München für eine bessere Lösung.